Eine Firma verkaufen

Firma verkaufen: Ihre nĂ€chsten Schritte schnell und sicher – Ratgeber

Sie wollen Ihre Firma verkaufen ?

Eine Fima verkaufen ist fĂŒr gewöhlich ein lĂ€ngeres Projekt in dem die einzelnen Schritte wohl ĂŒberlegt sein mĂŒssen die zum Erfolg fĂŒhren. Nutzen Sie die Erfahrungen aus der Praxis.

Bewertung der der Firma beim Verkauf

Eine wichtige Frage: Wie kann die Firma bewertet werden damit sich ein Verkauf auch lohnt. Welche Bedingungen mĂŒssen Sie gegenĂŒber den Interessenten erfĂŒllen?

Welche Fragen mĂŒssen beim Verkauf einer Firma beantwortet werden ?

Wo finden Sie den richtigen Ratgeber? Welche Möglichkeiten gibt es. Wir haben die Antworten.

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3 Was bedeutet Firma verkaufen?

Warum uns Unternehmen fĂŒr den Unternehmensverkauf beauftragen?

Unternehmen Verkaufen Wert Ermittlung
Unternehmen Verkaufen Wert Ermittlung 


✔ Die EigentĂŒmer möchten Ihr Unternehmen schnell in “gute HĂ€nde” ĂŒbergeben

Sie möchten das Unternehmen auch nach dem Verkauf noch am Markt “platziert” sehen.

✔ Die EigentĂŒmer möchten einen guten Verkaufspreis fĂŒr Ihr Unternehmen erzielen

Sie erwarten einen realistischen Preis der Ihnen auch zukĂŒnftig keine Sorgen mehr bereitet.

✔ Die EigentĂŒmer erwarten eine professionelle Abwicklung beim Unternehmensverkauf

Sie suchen ein Beratungshaus das die Suche nach einem Unternehmensnachfolger diskret unterstĂŒtzt.

✔ Die EigentĂŒmer erwarten eine nationales und internationales Netzwerk

das sowohl bezĂŒglich der Region und der eigenen Branche den VerkĂ€ufer-WĂŒnschen entspricht.

✔ Die EigentĂŒmer erwarten eine gute Betreuung

durch ein Team aus M&A-Experten, RechtsanwÀlten, Finanzberatern und Steuerberaten.

Firma verkaufen: Wie lĂ€sst sich ein Unternehmen effizient verĂ€ußern ? Ihre nĂ€chsten Schritte schnell und sicher 
Ratgeber

Unternehmensverkauf Erfahrungsbericht im Ablauf an einem Beispiel
Unternehmensverkauf Erfahrungsbericht im Ablauf an einem Beispiel 


Sie wollen Ihre Firma verkaufen? Jedes Jahr stehen viele Inhaber vor einer entscheidenden Frage. Wie kann ich mein Unternehmen verkaufen und den bestmöglichen Preis erzielen? Dabei sind bestimmte grundliegende Informationen notwendig. Wer sich nicht persönlich auf die Suche machen möchte, fragt am besten:

1. einen M&A-Experten,

GebĂŒhren sind frei verhandelbar, keine GebĂŒhrenordnung. Weitere Infos bei der HSC Unternehmensberatung.

Quelle: HSC Unternehmensberatung

2. den Steuerberater bzw. WirtschaftsprĂŒfer

Auszug aus der GebĂŒhrenordung: FĂŒr einzelne in der StBVV angefĂŒhrte TĂ€tigkeiten (wie zum Beispiel die PrĂŒfung des Steuer­bescheids, die Teilnahme an PrĂŒfungen) oder in FĂ€llen, in denen keine genĂŒgenden Anhalts­punkte fĂŒr eine SchĂ€tzung des Gegenstands­wertes vorliegen, nutzt der Steuer­berater die Zeit­gebĂŒhr (§ 13 StBVV). Sie berechnet sich nach dem fĂŒr die Bearbeitung des Auftrages erforderlichen Zeit­aufwand und betrĂ€gt, sofern nicht ein höherer Betrag gesondert vereinbart ist, zwischen 30 und 70 Euro je angefangene halbe Stunde.

Quelle: Bundessteuerberater Kammer

3. einen Rechtsanwalt

Benötigen Sie als Privatperson einen Rat vom Anwalt oder eine Auskunft, darf die GebĂŒhr fĂŒr ein erstes BeratungsgesprĂ€ch nicht höher als 190 Euro zuzĂŒglich Mehrwertsteuer sein, also insgesamt 226,10 Euro (§ 34 RVG). Benötigen Sie ein Gutachten zur EinschĂ€tzung der Rechtslage, mĂŒssen Sie maximal 250 Euro zuzĂŒglich Mehrwertsteuer zahlen. Der Anwalt kann aber mit Ihnen durch eine GebĂŒhrenvereinbarung eine höhere Beratungspauschale ausmachen. Ohne sie bleibt es bei den gesetzlich festgelegten MindestgebĂŒhren.

Quelle: finanztip.de

Sie spezialisieren sich auf diese Bereiche und verfĂŒgen außerdem ĂŒber ausgezeichnete Kontakte. Über diese lernen sie potentielle KĂ€ufer kennen und fĂŒhren die spĂ€teren GeschĂ€ftspartner zusammen. Genauso wichtig ist der richtige Zeitpunkt, der Verkaufsgrund sowie der erzielbare Ertrag.

Anleitung fĂŒr den Unternehmensverkauf
Anleitung fĂŒr den Unternehmensverkauf 


Anleitung fĂŒr den Unternehmensverkauf:

Schritt 1: Die Firma verkaufen: mögliche GrĂŒnde und Probleme

Die Firma verkaufen: mögliche GrĂŒnde und Probleme
Die Firma verkaufen: mögliche GrĂŒnde und Probleme 


Es gibt viele Parameter die den Verkaufspreis einer Firma beeinflussen können. Der ungĂŒnstige Fall ist der Verkauf aus einer Notsituation heraus. Ein Unternehmensverkauf will gut durchdacht sein und bedarf einer strategischen Planung. Fehlt die Zeit, so ist der erzielte Verkaufspreis oftmals niedriger als bei einer gut geplanten Übernahme. Eine gute Planung erhöht die Möglichkeit einen guten Verkaufspreis zu erzielen. Die Erfahrung der M&A-Experten zeigt, dass ein gut geplanter Verkauf zwischen drei und fĂŒnf Jahren braucht.

Überblick: Entscheidende GrĂŒnde und Probleme beim Unternehmensverkauf

FĂŒr einen Unternehmensverkauf gibt es verschiedene GrĂŒnde. Das professionelle Auftreten des Inhabers kann den Preis beeinflussen. NotverkĂ€ufe, von denen die potentiellen KĂ€ufer wissen, schmĂ€lern hingegen den erzielbaren Betrag, unabhĂ€ngig von der aktuellen Unternehmensbewertung. Will der Unternehmer sein Unternehmen verkaufen, nutzt er langfristige Strategien. Sie basieren auf mittel- bis langfristigen Planungen und lassen ihm die notwendige Ruhe. Mit der Einleitung beginnt er drei bis fĂŒnf Jahre vor dem eigentlichen Verkauf.

Unternehmen verkaufen Beratung Ratgeber
Unternehmen verkaufen Beratung Ratgeber 


In dieser Zeit kann er den Ruf seiner Firma in der Branche nachhaltig erhöhen und prĂ€sentative Umsatzzahlen vorlegen. Muss er seinen Jahresabschluss im Bundesanzeiger veröffentlichen, steigert er so auch seine Verkaufschancen beim Unternehmensverkauf. Auf jeden Fall sollte der Firmeninhaber eine Checkliste Unternehmen verkaufen anlegen, in der er alle Punkte mit Hilfe seines Steuerberaters fixiert. Dabei berĂŒcksichtigt er auch Taktiken, mit den er den Unternehmenswert steigern kann. 

Was bedeutet Firma verkaufen?

Definition: “Als Firma verkaufen wird ein Prozess bezeichnet, bei dem ein Unternehmen zum Verkauf angeboten wird und entsprechende Interessenten gesucht werden. GrĂŒnde dafĂŒr können vielfĂ€ltige wirtschaftlichen Interessen des zu verkaufenden Unternehmens sein.”

Weshalb man eine Firma verkaufen möchte?

DWeshalb man eine Firma verkaufen möchte?
Weshalb man eine Firma verkaufen möchte? 


1. Rentenalter erreicht

Nach einem langen Arbeitsleben freut sich der Inhaber auf den ruhigeren Lebensabend. Jetzt möchte er Zeit fĂŒr seine Familie und Hobbys haben. Gleichzeitig sichert er seine Zeit als PensionĂ€r mit dem erzielten Verkaufserlös ab, den er fĂŒr sein Unternehmen erhĂ€lt. Reicht dieser zum Zeitpunkt der Bewertung noch nicht aus, dann benötigt er eine zielorientierte Strategie.

2. Die neue Generation kommt an den Start

Die neue Generation kommt an den Start
Die neue Generation kommt an den Start 


Fast die HĂ€lfte der familiengefĂŒhrten Unternehmen wird an Familienmitglieder ĂŒbergeben, die die mittelstĂ€ndischen Firmen weiterfĂŒhren. Der Nachfolger zahlt den Inhaber mit einer Einmalzahlung aus oder vereinbare eine wiederkehrende Zahlung in Form einer monatlichen Raten- oder Rentenzahlung. Alternativ können die Anteile, die die Familienmitglieder erhalten sollen, in eine Kapital- oder Personengesellschaft ĂŒberfĂŒhrt werden. Steuertechnisch kann auch die vorweggenommene Erbfolge oder eine Schenkung in Frage kommen, die aber jeweils mit einem Rechtsanwalt und Notar besprochen werden sollte. Hier spielt auch die Unternehmensbewertung eine große Rolle. Dieser Generationswechsel hat entscheidende Vorteile. Die neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer werden gezielt und ohne Eile mit dem wertsteigernden Know-how und den Stammkunden bekannt gemacht. Auch die Belegschaft fĂŒhlt sich bei einem zielgerichteten Wechsel der UnternehmensfĂŒhrung positiv angesprochen. Sie kennt die neuen EntscheidungstrĂ€ger teilweise schon seit Jahren und kann sich schnell und problemlos anpassen.

Bei der Entscheidungsfindung können einige wertvolle Fragestellungen helfen:

Generationswechsel hat entscheidende Vorteile
Generationswechsel hat entscheidende Vorteile 

  • Welches der Familienangehörigen kann die Firma am besten erfolgreich fĂŒhren?
  • Soll ein weiteres Mitglied oder ein externer Spezialist an der FĂŒhrung beteiligt werden?
  • Welche Qualifikation hat der familieninterne Kandidat fĂŒr diese Herausforderungen erworben?
  • Wie können eventuelle Defizite bis zur endgĂŒltigen Übergabe ausgeglichen werden?
  • Wie kann der ausscheidende Inhaber seinem Nachfolger nach der Übergabe am besten helfen?

3. UngĂŒnstige Ertragslage oder drohende InsolvenzFirma Unternemen verkaufen

Kommt es aufgrund einer schlechten Ertragslage zu wirtschaftlichen Problemen, verliert die Firma ihren Ruf sowie die benötigte LiquiditĂ€t. Wenn man das Unternehmen verkaufen will, sollte man deshalb den richtigen Zeitpunkt wĂ€hlen. Hier sind Berater, WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaften und FachanwĂ€lte die beste Wahl. Verkauf vor oder nach der Sanierung? Steht die Firma vor einer notwendigen Sanierung, kommt es auf die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmers an. Als erstes muss er sein Unternehmen bewerten lassen. Kann der EigentĂŒmer die Sanierungskosten tragen, erzielt er mit der gesunden Firma ein besseren Verkaufserlös, da der KĂ€ufer vom ersten Tag an mit einem Profit rechnen kann. MĂŒsste der potentielle Interessent die schwer zu kalkulierenden Kosten tragen, dann wirkt sich ein Abschlag empfindlich auf den Kaufpreis aus. FĂŒr die Sanierung bieten der Bund, die LĂ€nder als auch die EU interessante Förderprogramme an. Vor der Beantragung sollte der Unternehmer jedoch seinen Steuerberater mit der Erstellung eines Business- und Sanierungsplanes beauftragen.

Wettbewerbssituation, berufliche Neuorientierung und Todesfall.

4. Schlechte Wettbewerbssituation

Unternehmer positionieren sich mit ihrer Firma und ihren Produkten auf dem Markt. Solange sie Gewinne realisieren, wĂ€chst ihr Unternehmen. Es besteht jedoch die Gefahr der Produktpiraterie, die zudem mit Dumpingpreisen fĂŒr kopierte Produkte verbunden ist.

5. Neue Ziele und Ideen

Nach einigen Jahren findet der Unternehmer eine neue Idee sehr interessant. Er trennt sich von seinem Unternehmen und investiert in eine neue Branche. Diese fordert ihn mehr und verspricht höhere ErtrÀge.

6. Plötzlicher Tod oder GeschÀftsunfÀhigkeit

Dieser Fall kann jederzeit eintreten. Deshalb benötigt der Unternehmer einen Notfallplan, den er mit seinem Anwalt besprechen sollte. Gegebenenfalls muss diese Strategie durch ein Testament rechtlich abgesichert werden.

Hier gibt es einige entscheidende Fragen:

  • – Wer ĂŒbernimmt die kurzfristige Verantwortung?
  • – Wer erbt das Unternehmen nach dem Tod des Unternehmers oder im Fall seiner GeschĂ€ftsunfĂ€higkeit?
  • – Wie wird der Verkauf nach dem Ableben des GeschĂ€ftsfĂŒhrers organisiert?
  • – Wer fungiert als Interimsmanager bis zur KlĂ€rung der Nachfolge?

Welche Fehler sollten vermieden werden wenn Sie Ihre Firma verkaufen ?

Welche Fehler sollten vermieden werden wenn Sie Ihre Firma verkaufen ?
Welche Fehler sollten vermieden werden wenn Sie Ihre Firma verkaufen ? 


Wer seine Firma verkaufen möchte, kann bei den Verhandlungen viele Fehler machen. Um diese zu vermeiden, sollte er alle Punkte in eine Checkliste Unternehmen verkaufen aufnehmen.

1. Wahl des falschen Verkaufszeitpunktes

Wer seinen Unternehmensverkauf schnell durchfĂŒhren möchte, entwickelt teilweise nicht zu realisierende Vorgaben. Lassen sich diese nicht sofort oder nach kurzer Zeit umsetzen, folgt eine irrationale Strategie. Fachberater bewahren den Unternehmer vor diesen Problemen, die auch zu rechtlichen Konsequenzen fĂŒhren können.

Da den EntscheidungstrĂ€gern die Zeit fehlt, greifen sie bei den Verhandlungen auf falsches oder unzureichendes Zahlenmaterial zurĂŒck. Der potentielle Interessent fĂŒhlt sich schon wĂ€hrend der PrĂŒfung der Unterlagen getĂ€uscht und zieht sich aus den Verhandlungen zurĂŒck.

2. AbhÀngigkeit von Stammkunden

Jedes Unternehmen ist von seinen Stammkunden abhĂ€ngig. Sie tragen maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei und möchten mit Respekt behandelt werden.

FĂŒhlen sich Großkunden speziell mit dem ausscheidenden Unternehmer verbunden, können sie nach einem Wechsel zur Konkurrenz abwandern. Der KĂ€ufer der Firma hat deshalb ein gesteigertes Interesse an einem Kaufobjekt, dessen Stammkundschaft auf Dauer einen wesentlichen Betrag am Umsatz leistet. Dazu bedarf es vieler mittlerer Kunden statt eines großen, der auch die Preise diktieren kann.

3. Professionelle Unternehmensberater werden nicht bestellt

Beim Verkauf eines Unternehmens entstehen Kosten. Diese werden beispielsweise durch professionelle Unternehmensberater verursacht. Es gibt Firmeninhaber, die sich diese Aufwendungen sparen wollen. Sie beachten dabei jedoch nicht, dass die Profis nicht nur ĂŒber die fachliche Kompetenz verfĂŒgen, um Unternehmen bewerten zu können. Sie kennen auch viele Kaufinteressenten, die sich vertrauensvoll an die Unternehmensberater wenden. Viele wollen nicht offen auftreten und bauen deshalb auf die Offerten der Vermittler.

Die Unternehmensberater erstellen außerdem umfassende und aussagefĂ€hige Unterlagen, wĂ€hrend sich der Inhaber auf sein TagesgeschĂ€ft konzentriert. Diese Unterlagen bilden das Unternehmen wirtschaftlich realistisch ab und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen VerĂ€ußerung zu einem annehmbaren Kaufpreis. Wer fĂŒhrt die Bewertung der Firma zu welchem Zeitpunkt am besten durch? Der Unternehmer sollte fĂŒr seine objektiven Entscheidungen vier bis fĂŒnf Jahre einplanen. In diesem Zeitraum entwerfen die Steuerberater und externen Berater eine Strategie, mit der sich der Unternehmenswert steigern lĂ€sst. Im Einzelnen konzentrieren sie sich auf das Anlage- und Umlaufvermögen. Auch der immaterielle Markenwert der Firma trĂ€gt maßgeblich dazu bei.

Schritt 2: Den optimalen Zeitpunkt fĂŒr den Firmenkauf abwarten

Den optimalen Zeitpunkt fĂŒr den Firmenkauf abwarten
Den optimalen Zeitpunkt fĂŒr den Firmenkauf abwarten 


Beobachten Sie Ihre Branche. Welche Entwicklungen gibt es dort. LĂ€sst sich erkennen ob es weitere Unternehmen gibt die ĂŒber einen Verkauf nachdenken. Gibt es vielleicht im Kreis Ihrer Lieferanten, Kunden oder Partner jemanden der Interesse haben könnte? Wie ist die wirtschaftliche Lage an sich? In Zeiten von Krisen lĂ€sst sich ein Unternehmen sicherlich nicht gut verkaufen. Wenn Sie aber durch Ă€ußere oder innere EinflĂŒsse zum Verkauf gezwungen werden sollten Sie den Verkauf am besten durch eine M&A-Unternehmensberatung begleiten lassen. Den jetzt kommt insbesondere auf ein großes Netzwerk und gutes Verhandlungsgeschick an um Ihr Unternehmen verkaufen zu können.

Schritt 3: Unternehmensbewertung durchfĂŒhren

Unternehmensbewertung durchfĂŒhren
Unternehmensbewertung durchfĂŒhren 


Das Schlagwort „Unternehmensbewertung“ ist eng verknĂŒpft mit den Aspekten Nachfolge und Unternehmenskauf. Dies ist ein ganz wichtiger Schritt. Wer hier einen Fehler macht wird beim anschließenden Verkauf nicht den optimalen Verkaufspreis erzielen. Beides sind Szenarien, bei denen verschiedene Beteiligte mit unterschiedlichen Interessen aufeinandertreffen. Jede Seite brauch das optimale Ergebnis. So ist dies auch ein StĂŒck weit Verhandlungssache. Die Aushandlung dieser Interessen gleicht nicht selten einem Pokerspiel: Die eine Partei möchte ihr Unternehmen, vielleicht sogar ihr Lebenswerk, zu einem bestmöglichen Preis verkaufen. Und gerade da liegt einer der Knackpunkte. Nicht selten wird gerade an diesem Punkt dem VerkĂ€ufer bewusst, dass es sich um sein Lebenswerk handelt. Die andere Partei möchte ein ‚wertvolles‘ Unternehmen erwerben, das heute und in Zukunft Gewinn abwirft. Wobei was ist Wertvoll? Niemand kauf sich gerne „Arbeit“. Bestenfalls lĂ€uft das ĂŒbernommene Unternehmen selbstĂ€ndig und wirft nur Gewinne ab. Beide eint: Sie brauchen einen Preis fĂŒr das Unternehmen. Einen Preis, der fĂŒr beide Seiten den Wert des Unternehmens reprĂ€sentiert. Das ist aber nicht selten sehr schwierig und ein langer Prozess. Also muss das Unternehmen, das ver- bzw. gekauft werden soll, bewertet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden die auch in der Literatur zu finden sind.

Schritt 4: Entscheidung Beauftragung Unternehmensmakler / M&A-Berater

Den richtigen M&A-Berater auswÀhlen? Wir haben hier einige Infos zusammengestellt:

Was sollte der Unternehmer bei der Auswahl des M&A-Beraters beachten?

Doch welchen sollte man auswĂ€hlen. Hierbei kann sich der Unternehmer an seinen Anwalt, die Steuerberatungsgesellschaften oder an vertrauensvolle Institutionen wenden. Hierzu zĂ€hlt auch das Deutsche Institut fĂŒr Unternehmensnachfolge. Auf der InternetprĂ€senz befinden sich wertvolle Checklisten. Die Beauftragung des richtigen Unternehmensberaters wirkt sich entscheidend auf die Kosten aus. Es gibt hier verschiedene Modelle, die jedoch Vor- und Nachteile bieten. Wer nur im Erfolgsfall zahlen möchte, wĂ€hlt das Honorar auf Erfolgsbasis aus. Wer jedoch eine sichere und sehr verlĂ€ssliche Variante sucht, kann sich dem Modell Beratungs- und Erfolgshonorar widmen.

Entscheidung Beauftragung Unternehmensmakler / M&A-Berater
Entscheidung Beauftragung Unternehmensmakler / M&A-Berater 


1. Honorar auf Erfolgsbasis – keine Bezahlung ohne erfolgreichen Abschluss

Der Berater kann so wie ein Personalvermittler tĂ€tig werden. Nur wenn er einen passenden Kandidaten findet, muss das Unternehmen die Provision bezahlen. Das Risiko wird komplett auf ihn abgewĂ€lzt. Der Unternehmensberater konzentriert sich jedoch nur auf einen kurzfristigen Verkaufsabschluss, mit dem er sein Kostenrisiko minimiert und einen möglichst hohen Ertrag erzielt. Sieht er kaum Chancen, sinkt die PrioritĂ€t des Auftrages und der Unternehmer kann seine Firma erst spĂ€ter oder gar nicht ĂŒber ihn verkaufen. Deshalb lassen sich die meistens seriösen Berater nicht darauf ein.

2. Die absolute Alternative – Beratungshonorar und Erfolgsprovisionen

Bei der Auswahl des Beraters sollte sich der Unternehmer auf einen Profi ausrichten, der sowohl ein Beratungshonorar als auch die Erfolgsprovision verlangt. Hier kann er davon ausgehen, dass seine Verkaufsabsichten unter BerĂŒcksichtigung aller Optionen realisiert werden. Der Berater bekommt seinen Arbeitseinsatz komplett bezahlt. Dazu erhĂ€lt er als Anreiz seine Erfolgsprovision, die ihn zusĂ€tzlich motiviert. So kann er, – auch wenn es zu keinem Abschluss kommt – seinen betriebsnotwendigen Gewinn erzielen und seine Betriebsausgaben decken.

3. Welche Vorteile bietet das Beratungshonorar mit ErfolgsprÀmie?

Das Verfahren bietet auch fĂŒr den VerkĂ€ufer einige Vorteile. So kann er zu jedem Zeitpunkt die entsprechenden Leistungsbestandteile prĂŒfen. Gleichzeitig kann er sich zu jedem Zeitpunkt fĂŒr die Fortsetzung oder die Beendigung der Verkaufsverhandlungen entscheiden. Im letzten Fall bezahlt er den Berater nur fĂŒr die bis zu diesem Abschnitt durchgefĂŒhrten Aufgaben.

Schritt 5: Unterlagen im Exposé zusammentragen

Unternehmens-ExposĂ©: Ist der M&A-Experte beauftragt werden die Unternehmensdaten zusammengetragen. Als „ExposĂ©â€œ wird die Darstellung einer aktuellen Situation bezeichnet. Detaillierte Informationen wie die Unternehmenskennzahlen, ein Situationsbericht der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und der Branche sowie professionelle Bilder des Unternehmens sollten Inhalt eines Unternehmens-ExposĂ©s sein. Jeder Unternehmensverkauf beginnt also mit der Analyse und Darstellung des Unternehmens, welche in einem Unternehmens-ExposĂ©s ausfĂŒhrlich erlĂ€utert wird. Schließlich muss man den potentiellen KĂ€ufern genug Informationen zur VerfĂŒgung stellen, damit sie herausfinden können, ob ihr Interesse am Unternehmen groß genug ist, zum weitere GesprĂ€che zu fĂŒhren.

Wie wird der Verkauf vorbereitet?

Sobald der Unternehmer seinen Berater gefunden hat, beginnt die Planung des Verkaufs. Alle Kriterien werden in einer praxiserprobten Checkliste Unternehmen verkaufen erfasst und der Reihe nach abgearbeitet. In diesem Rahmen nimmt die beauftragte Steuer- oder WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft zusammen mit dem Unternehmer die zielgerichtete Unternehmensbewertung vor.

Dabei mĂŒssen auch Unterlagen erstellt werden. Zu ihnen gehören – das ExposĂ© fĂŒr jeden Unternehmensteil, – eine Zielvorgabenanalyse, – die Ist- und Sollplanzahlen und – die Schritte zur Optimierung der Verkaufsstrategien. Dabei sollte der EigentĂŒmer mindestens zwei Interessenten jeweils ein Verkaufsangebot unterbreiten. Bevor die ersten Unterlagen ĂŒbergeben werden, holt man rechtsverbindliche AuskĂŒnfte ein. Hier bieten sich beispielsweise die Creditreform oder die Schufa an. Auch die Warenkreditversicherungen sind verlĂ€ssliche Quellen.

Schritt 6: Unternehmen anbieten – Unternehmensbörse

Wann erfolgt die Platzierung des Angebots?

Sind alle einleitenden Prozesse abgeschlossen, erfolgt die anonyme Platzierung. Diese wird ĂŒber den Berater vorgenommen, damit der VerkĂ€ufer die eingehenden Offerten prĂŒfen und eine Vorauswahl treffen kann. Es gibt aber auch Alternativen. In den letzten Jahren haben sich die online Unternehmensbörsen durchgesetzt. Dort finden Sie in einer ĂŒbersichtlichen Darstellung die Kurz-ExposĂ©s der Firmen dargestellt. Es kann nach Branchen, Regionen und Verkaufspreis gesucht werden.

Schritt 7: Kauf-Interessenten auswÀhlen

Den richtigen KĂ€ufer zu finden ist keine einfache Aufgabe. Die Erfahrung zeigt, dass ein solcher mehrere Monate bis zu drei Jahren dauern kann. Sie sollten immer mehrere KĂ€ufer gleichzeitig berĂŒcksichtigen um eine “BackUp-Möglichkeit” zu besitzen. Sollte der Vertrag nicht zustande kommen haben Sie dann immer noch Alternativen. PrĂŒfen Sie die LiquiditĂ€t der Interessenten, bevor Sie Informationen ĂŒber Ihre Firma aushĂ€ndigen. Lassen Sie Verhandlungsspielraum, aber bleiben Sie standhaft bei einem angemessenen Preis vor allem in Hinblick auf zukĂŒnftige Einnahmen der Firma.

Welche Kosten entstehen wÀhrend der Planungs- und Verhandlungsphasen des Unternehmensverkaufs?

Auch wĂ€hrend der Verhandlungen entstehen Kosten, die von zielfĂŒhrenden Kriterien abhĂ€ngen:

– Anzahl der ausgewĂ€hlten Verhandlungspartner

– Ort der Verhandlung. Diese kann auch am Platz des KĂ€ufers stattfinden, wenn es sich um einen großen Konzern handelt, der ein kleines oder mittelstĂ€ndisches Unternehmen kauft. Alternativ ist der Berater in einem anderen Bundesland ansĂ€ssig, in dessen RĂ€umen die Verhandlungen stattfinden können, um die eigene Belegschaft nicht im Voraus zu verunsichern.

– Dauer der Verhandlung. Sie kann einen oder aber auch mehrere Tage dauern.

– Art der GesprĂ€che. Sie können telefonisch, per Internet-Konferenz oder persönlich erfolgen.

– Reisekosten. Sollten die Verhandlungen in einer anderen Stadt oder sogar auf einem anderen Kontinent stattfinden, kommen hohe Flug-, Fahrt- und Übernachtungskosten dazu.

Schritt 8: VerkaufsgesprĂ€che fĂŒhren

Szenario : Der Unternehmer, sein Berater sowie ein Rechtsanwalt treffen sich mit dem potentiellen KĂ€ufer. Dieser bringt ebenfalls sein Team mit. Dabei muss das GesprĂ€ch detailliert vorbereitet werden. Allen GesprĂ€chsteilnehmer sind bereits einige Unterlagen und Dokumente bekannt. Ist der KĂ€ufer am Erwerb interessiert, gibt er eine schriftliche AbsichtserklĂ€rung ab. Sie heißt auch Letter of Intent und stellt eine WillenserklĂ€rung dar, die jedoch nicht die Rechte und Pflichten eines Vorvertrags entfaltet. Der Vorvertrag hingegen ist eine rechtsverbindliche Verpflichtung, die die Parteien zum Abschluss eines Hauptvertrages verpflichten wĂŒrde. Dieser wird erst nach der DetailprĂŒfung formuliert. Wer seine Firma verkaufen möchte, benötigt fĂŒr diese GesprĂ€che noch weitere Dokumente, die er auch als beglaubigte Kopien mitfĂŒhrt:

  • – Die Steuerbescheide der letzten drei bis vier Jahre. Dazu gehören auch die Bankbelege, mit denen die Überweisungen der BeitrĂ€ge dokumentiert werden.
  • – Debitoren- und Kreditorenlisten.
  • – Debitoren- und Kreditorenkonten der wichtigsten GeschĂ€ftskunden.
  • – SaldenbestĂ€tigungen der Banken sowie der wichtigsten Institutionen.
  • – StĂ€rken- und SchwĂ€chenanalyse des Unternehmens.
  • – GrundbuchauszĂŒge, wenn die FirmengebĂ€ude selbst erworben wurden.
  • – Energiepass fĂŒr jedes GebĂ€ude, sofern es sich im Eigentum befindet.
  • – BestĂ€tigungen des Rechtsanwalts fĂŒr alle noch offenen FĂ€lle, die er im Namen des Mandanten fĂŒhrt.
  • – SaldenbestĂ€tigungen sowie weitere Unterlagen des Steuerberaters ĂŒber die offenen Posten
  • sowie die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen
  • sowie – Inventarlisten.

Liegt der Letter of Intent vor, ĂŒbergibt der Unternehmer dem spĂ€teren KĂ€ufer die weiteren wichtigen Unterlagen und gestattet auch die Besichtigung des Betriebes. Werden Maschinen erworben, kommt beispielsweise auch ein vereidigter Gutachter zum Einsatz. Diese TatsachenĂŒberprĂŒfung bezeichnet man als Due-Diligence-PrĂŒfung DD.

VerkaufsgesprĂ€che fĂŒhren
VerkaufsgesprĂ€che fĂŒhren 


Due-Diligence-PrĂŒfungen

Das Team des KĂ€ufers, das auch die Kosten fĂŒr die PrĂŒfung ĂŒbernimmt, kontrolliert, ob der tatsĂ€chliche Stand dem buchmĂ€ĂŸigen entspricht. Dabei geht es sowohl um wirtschaftliche, finanzielle als auch um technische Aspekte. Ferner werden umwelttechnische Besonderheiten berĂŒcksichtigt. Wird wĂ€hrend der PrĂŒfungen beispielsweise eine maschinelle Anlage verkauft, die aus den 80er Jahren stammt, muss der KĂ€ufer die Refinanzierungskosten berĂŒcksichtigen. Die Differenz zwischen dem Anschaffungspreis der neuen Maschine und dem VerĂ€ußerungs- oder Schrottwert der alten mindert den Kaufpreis des Unternehmens. Diese Due-Diligence-PrĂŒfungen DD werden in erster Linie vom KĂ€ufer bezahlt, da er so auch die Richtlinien definieren kann.

Zu den Kosten dieser Phase zÀhlen beispielsweise:

  • – die Bewertung des Unternehmens nach dem Ertragswertverfahren,
  • – die Due-Diligence-PrĂŒfung,
  • – die Rechnungen der Gutachter,
  • – die Kostennoten von Steuerberatern und RechtsanwĂ€lten,
  • – die AbsichtserklĂ€rung Letter of Intent des KĂ€ufers sowie
  • – die Notarkosten bei der Abwicklung des Kaufes.

Schritt 9: Gewinn/Verkaufspreis re-investieren

Wenn Sie gut verhandelt haben, ergibt sich aus dem Unternehmensverkauf hoffentlich eine grĂ¶ĂŸere Summe an Kapital. Jetzt ist die Frage ob Sie das Kapital re-investieren oder Ihren Wok-Life-Balance verbessern wollen. VorschlĂ€ge dafĂŒr gibt es sicherlich genug. Vergessen Sie bei Ihrer Betrachtung aber nicht das Finanzamt. Wie immer saßen die Lieben Kollegen “unsichtbar” bei den VerkaufsgesprĂ€chen mit am Tisch.

Fazit zum Unternehmensverkauf

Der Verkauf einer Firma ist Vertrauenssache. Investieren Sie genĂŒgend Zeit in die Suche nach einem geeigneten Nachfolgeberater und legen Sie Wert auf eine detaillierte Planungsphase. Vertrauen Sie den Experten auf diesem Gebiet. So umgehen Sie versteckte Kostenfallen und vermeiden böse Überraschungen.

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