Asset Deals

Streng gesehen wird bei einem Asset Deal kein Unternehmen verkauft. Bei einem Asset Deal verkauft der Unternehmen sein Vermögen. Der Asset Deal umfasst die Veräußerung aller zum Unternehmen gehörenden Wirtschaftsgüter, eingeschlossen sind hierbei alle dazugehörende Arbeits-, Vertrags- und sonstige Rechtsverhältnisse. Im Kaufvertrag des Asset-Deals werden alle Wirtschaftsgüter erfasst, sofern der Käufer all diese erwerben möchte. Somit findet eine Übertragung vom bisherigen Rechtsträger auf den Käufer statt. Der Investor übernimmt bei einem Asset Deal jedoch nicht die Schulden des Unternehmens.

Ein Asset Deal ist eine Unterart des Unternehmenskaufs, bei dem Wirtschaftsgüter (engl. Assets) eines Unternehmens, wie Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Patente etc., im Rahmen der Singularsukzession übertragen werden. Das heißt, jedes Wirtschaftsgut und jede Verbindlichkeit muss mit Zustimmung des jeweiligen Vertragspartners einzeln an den Käufer transferiert werden. Es besteht also die Wahlmöglichkeit, welche Assets veräußert bzw. erworben werden sollen. Findet mit der Übertragung einzelner Vermögenswerte zugleich ein Betriebsübergang statt, gehen auch die bestehenden Arbeitsverhältnisse auf den Erwerber über. Übrig bleibt am Ende nur die Gesellschaft als Hülle. Wahlweise können auch nur einzelne Geschäftsbereiche aus einem Unternehmen herausgekauft werden.

Quelle: Wikipedia