JahresĂŒberschuss

Die Umsatzerlöse eines Unternehmens im Laufe einer Periode sind der Ausgangspunkt für die Berechnung des Jahresüberschusses. Von den Umsatzerlösen werden alle betriebsbedingten Aufwendungen wie Löhne und Gehälter, Materialkosten oder Mietzahlungen abgezogen. Hinzugerechnet werden außergewöhnliche Erträge wie der Verkauf von Grundstücken. Abgezogen werden außergewöhnliche Aufwendungen. Ist das Ergebnis der Berechnung positiv, wird dies als Unternehmensgewinn oder operativer Gewinn bezeichnet. Bei einem negativen Ergebnis handelt es sich um einen Jahresfehlbetrag oder operativen Verlust.

Der Jahresüberschuss ist im Rechnungswesen die sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebende positive Differenz aus Erträgen und Aufwendungen einer Rechnungsperiode. Ein negativer Jahresüberschuss heißt Jahresfehlbetrag. Beide Erfolgsgrößen werden auch unter dem neutralen Begriff Jahresergebnis zusammengefasst. Der Jahresüberschuss ist ein Gewinn nach Steuern, der an die Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft ausgeschüttet oder thesauriert werden kann. Personengesellschaften ermitteln keinen Jahresüberschuss, sondern einen Gewinn, den die Gesellschafter individuell versteuern.

Quelle: Wikipedia